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Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnachten ist vorbei.


Da sind die, "ach so schönen Feiertage ", vorüber.

ICH habe die Feiertage daran gemerkt, das die Geschäfte zu waren.

Dachte so zurück wie schön und gut ich es heute habe.
Ruhe und Frieden, ohne Streß.
Dank meinem Muckelchen.
Wie war es früher?
Mal ein Grund noch einmal zurück zu denken.

Geschenkt bekam ich früher sowieso nie etwas.
(hast doch eh alles oder kaufst dir am besten selbst was. Wir kennen ja nicht deinen Geschmack)
Die Geschenke für die eigenen Familienmitglieder selbst waren vorher bekannt und genau definiert.
( mit Angabe wo, was zu kaufen ist) 
Die Geschenke für die Familie meiner Frau waren entweder vorher  festgelegte Wünsche oder es war sowieso nicht das richtige und wanderte , nach den obligatorischen " Danke, ach war doch  nicht nötig" in eine Schublade zum weiter verschenken oder umtauschen.

Der 1. Weihnachtstag war der Familientag im Hause der Schwiegereltern. 
Da traf man sich.
Die geliebten und manchmal auch die ungeliebten.
Das macht man eben so.
Am ersten Tag kamen die, die nicht unbedingt mit den anderen zusammen treffen wollten. (Tut uns ja so leid, aber die anderen Omas und Opas haben das so geplant)
Und die anderen kamen dann eben am 2. Tag.

Essen war immer da.
Da blieb ja immer noch etwas vom Vortag übrig.
Man hatte zu Hause ja sowieso genug gegessen bzw. das, was da auf den Tisch kam, war nicht unbedingt das was man selbst sich wünschte.
Es wurde gelobt, gelogen und gute Laune geheuchelt.
Aber auch das Essen ging vorüber.
Immerhin das Bier aus der Flasche hatte das gewohnte Milieu.

Die Männer zogen sich zurück und versuchten krampfhaft ein allgemein interessierendes Thema zu finden.
Nun muss ich sagen, Männer haben da im Grunde eigentlich nie Probleme.
Man einigt sich schnell auf Fussball, Auto oder Frauen.
Vor allem kann man sich an diesen drei Themen stundenlang festhalten.
(und an der Bierflasche)

Bei den Frauen ging es schon etwas diffiziler zu.
Aussehen, Figur, Haare, Kleidung und nicht zu vergessen: Das herausstellen der eigenen Kindchen. 
( Ja meiner, der hat in der Schule........ Usw)
Die Schwestern unter sich, haben da immer eine gemeinsame Marschrichtung.
Schlimm ist es, wenn Schwägerinnen , also angeheiratete, dabei sind und sich der vorgegebenen Richtung nicht anpassen können oder wollen.
Gut ist es, das Frauen meistens keine Flaschen in der  Hand haben.
Der aufmerksame Mann merkt an den flatternden Augenlidern seiner angetrauten sofort, das da irgendwas den Nerv der Holden  getroffen hat.
Er wird, möglichst schnell, den allgemeinen Aufbruch ankündigen.
Ein kluger Mann hat mit Gründen vorgebaut, und  mit den weltweiten Lügen : "ach es tut uns ja so leid, wir wären ja noch so gern geblieben, man sieht sich sowieso viel zu wenig, ruf doch mal an, tschau....." wird dann die Heimreise angetreten.

Im Auto hört man mit einem viertel Ohr noch mal hin, was da die und die doch wieder, und stell dir vor,  usw.

Man kommt zu Hause an.
Eine wohlige Stille umfängt einem.
Im Normalfall!
Sollten die abgeschossenen  Pfeile  der übrigen Verwandten einen Nerv empfindlich getroffen haben, dann ist es immer gut nie zu widersprechen, sondern voll und  ganz hinter der Meinung seiner Frau zu stehen. 
Auch wenn sie Unrecht hat und Scheisse von sich gibt.

Hat man den Bogen raus, können noch einige ruhige Stunden winken.
Es sei denn, die Kinder sind noch klein.
Dann bist du weiterhin in der Opferrolle.

Sex kannste abschminken.
Die Tage waren ja soooo anstrengend.

Im Normalfall ist morgen dann ein normaler Werktag.
Warum versteht man eigentlich nicht, das sich viele Männer freuen wieder einen normalen Tagesablauf zu erleben?

Und ich ?
Heute?
Was bin ich froh, das ich diesen Mist nicht mehr mitmachen und mich selbst verbiegen muss.

Ich gönne allen Omis und Muttis diese "schönen Tage" 
Heute sieht es bei mir anders aus.
Ist auch gut so. 

Darauf trinke ich nun auch einen.
 (Oder mehr. Denn niemand ist mehr da, der meckert)